Fladenbrot Wartenberger Sauna
Heute mal Fladenbrot Wartenberger Sauna.
Aufschneiden und buttern..links Knobibutter rechts Kräuterbutter.
Untere Seite mit Käse berieseln..aus 8 cm...dann je nach Gast dünn Knoblauch verteilen.
Salami eures Vertrauens in kleinen Streifen verteilen. Beim Essen besser wie ganze Scheiben.
Nun wieder Käse in Streifen.
Schon wieder Salami..unten war ungarische ..oben italienische...wegen EU Richtlinien.
Und wieder Käse ...hier grönländischer Schmelzkäse...natürlich aus der EU..und ein paar Flocken dänischen Reibekäse ...wegen der Verbundenheit.
Oberseite auflegen ..dann im Ofen bei..ca .180 Grad. Damit innen der Käse verläuft...immer im Auge behalten ....und wenn dir dein Gefühl sagt...ok...rausholen und guten Hunger.
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Hausgemachtes Bärlauchpesto
Dieses frische, würzige Pesto ist der Inbegriff des Frühlings. Es passt hervorragend zu Pasta, als Brotaufstrich oder als Topping für Grillgemüse.
Zutaten
200 g frischer Bärlauch
100 ml hochwertiges Olivenöl (extra nativ)
50 g Pinienkerne (alternativ Walnüsse oder Sonnenblumenkerne)
50 g Parmesan oder Grana Padano (frisch gerieben)
1 TL grobes Meersalz
Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack
Zubereitung
Vorbereiten:
Den Bärlauch gründlich waschen, trocken schütteln (oder in einer Salatschleuder trocknen) und die harten Stiele entfernen. Die Blätter grob hacken.
Rösten:
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Vorsicht: Sie verbrennen schnell! Danach kurz abkühlen lassen.
Mixen:
Bärlauch, geröstete Kerne, Parmesan und Salz in einen Mixer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab zerkleinern.
Verfeinern:
Während des Mixens das Olivenöl langsam einfließen lassen, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss mit Pfeffer abschmecken.
Profi-Tipp zur Haltbarkeit
Fülle das Pesto in sterile Schraubgläser und achte darauf, dass die Oberfläche immer mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt ist. So bleibt es im Kühlschrank mehrere Wochen frisch und behält seine leuchtend grüne Farbe.
Wichtiger Hinweis:
Bärlauch beim Sammeln im Wald nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechseln! Der typische Knoblauchgeruch beim Zerreiben der Blätter ist das sicherste Erkennungsmerkmal.
Willkommen in der hyggeligen Jahreszeit
Der Herbst hat uns mit seinen goldenen Farben verzaubert, und nun kündigt sich langsam, aber sicher der Winter an. Die ersten Schneeflocken sind bereits gefallen und haben uns einen Vorgeschmack auf die kommende kalte, aber auch wunderschöne Zeit gegeben.
Gerade der Winter hält besondere Freuden für uns bereit. Es ist die Zeit, in der wir uns wieder auf das Wesentliche besinnen und uns eine Oase der Ruhe schaffen können.
Wie die Dänen so schön sagen: Es geht um Hygge (ausgesprochen Hügge) – ein tiefes Gefühl von Gemütlichkeit, Geborgenheit und Zufriedenheit im Kreis lieber Menschen.
Lassen wir uns diese Stimmung in unsere eigenen vier Wände holen: Machen wir es uns gemütlich in unserer Stube, schmücken wir unser Zuhause liebevoll und versuchen wir, der Hektik des Alltags ein wenig zu entfliehen.
Ein wichtiger Teil dieser Gemütlichkeit ist der Genuss! Deshalb habe ich für Dich besondere Dinge und Rezepte für den Winter zusammengetragen, die jetzt besonders lecker sind und perfekt zu einer hyggeligen Atmosphäre passen.
Ich wünsche Euch von Herzen eine wunderschöne Winterzeit voller Wärme, Gelassenheit und Freude. Ich freue mich schon darauf, diese Köstlichkeiten selbst auszuprobieren, und würde mich ganz besonders freuen, wenn auch Du diese Rezepte nachkochen und genießen würdest.
In diesem hyggeligen Sinne – alles Liebe!
Euer Leahcim
Ich habe nun auch zwei Klassiker für euch, denn wenn ihr euch so umschaut, seht ihr oft so fußballgroße, orangefarbene Kugeln. Meist nennt man sie Kürbis. Einige kennen sie noch von Halloween, diese orangenen Teile. Zuerst mein Lieblingsrezept und denke so einfach, dass sogar du das zu Hause ohne mein Beisein hinbekommst.
Hier könnt ihr den Hokkaido- oder auch den Butternut-Kürbis nehmen. Was ihr machen müsst: ihn einfach nur in so Scheiben schneiden, nicht zu dick. Dann nehmt ihr eine Pfanne mit Öl eurer Wahl, macht das Öl heiß und dann legt ihr Scheibe für Scheibe in die Pfanne. Dann, bitte das Wenden nicht vergessen, Politiker machen das ja blind, und leicht anbraten, leicht bräunen und dann … echt lecker. Na, wenn das nicht einfach ist und wie ich euch sage: Es wird euch schmecken.
Was nicht fehlen darf, ist natürlich die Kürbissuppe. Von vielen geliebt, aber nicht jedermanns Sache. Eine einfache, sättigende und wärmende Suppe, die perfekt in die kalte Jahreszeit passt.
Zutaten: 507 g entkernter Hokkaido-Kürbis, 750 ml vegane Gemüsebrühe, 1 Zwiebel, kleines Stück Bio-Ingwer (2,5 cm) – 108 ml Kokosmilch oder alternativ Sahne – zum Abschmecken Salz / Pfeffer / Öl / Muskat evtl. Hier noch die einzelnen Schritte der Zubereitung:
- Zwiebel und Ingwer würfeln und in Öl andünsten.
- Den Kürbis würfeln (Hokkaido muss nicht geschält werden) und hinzufügen. Kurz mitdünsten.
- Mit Gemüsebrühe aufgießen und etwa 15–20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Die Suppe fein pürieren. Kokosmilch oder Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
- Guten Hunger dann……. Denke auch einfach, gell.
So, nun kommt ihr langsam auf den Kürbisgeschmack, daher noch was, diesmal zu trinken, aber ohne Kürbis. Wie wäre es mal mit einem winterlichen Schoko-Chai-Tee? Ein leichtes, süßes Heißgetränk für gemütliche Abende, für 2 Personen. An Zutaten braucht ihr: 500 ml Chai-Tee/Schwarztee – 103 ml Milch/Hafermilch – 1 Eßl. Kakaopulver (kein Kaba oder sowas!!) – Prise Zimt oder Kardamom – zum Süßen Honig/Ahornsirup. Nun für euch die Vorgehensweise, was die Zubereitung betrifft.
- Den Schwarztee oder Chai-Tee kochen und ziehen lassen.
- In einem kleinen Topf die Milch erwärmen und das Kakaopulver sowie die Gewürze einrühren, bis der Kakao gelöst ist. Nicht kochen lassen.
- Den gesüßten Tee und die gewürzte Kakaomilch in einer großen Tasse vermischen. Nach Wunsch süßen.
- Mit einer Prise Zimt etc. bestreut servieren.
Lasst es euch schmecken und genießt die hyggelige Winterzeit!
Ja Freunde, heute bin ich mal wieder sehr Dänen-lastig. Aber was schön ist, ist eben schön.
Doch wenn wir uns mal Zeit nehmen, den Fernseher auslassen und bei unserem Handy den Klingelton ausschalten (wir müssen nicht 24 Stunden erreichbar sein), und einige von euch haben evtl. noch irgendwo Kerzen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, nehmt sie trotzdem und zündet sie an. Es wird auch nichts passieren, nur dass es, wenn dann noch die Lampen erloschen sind, etwas gemütlicher wird. Glaubt mir, ihr gewöhnt euch an dieses Kerzenlicht und entspannt auf einfache und natürliche Art und Weise. Gut, dazu könnte es ja noch was Leckeres geben, aber auch da hab ich einen Tipp.
Was haltet ihr Süßschnäbel von etwas Einfachem, einem Apfel-Zimt-Crumble? Na, was sagt ihr dazu? Denke erstmal nix. Es ist ein schnelles, warmes Dessert, das wunderbar nach Winter duftet, und Ilse würde sagen: „Echt lekker.“
Frage: Was brauchen wir dafür?
2–3 Äpfel eures Vertrauens – 2 Eßl. Zucker – 1 Teel. Zimt. Dann für den Streusel noch: 76 g Mehl (eurer Wahl) – 49 g Zucker – 50 g gute Butter. Was die Zubereitung betrifft, bin ich guter Hoffnung, dass es doch einige von euch hinbekommen, aber sicherheitshalber noch die passende Anleitung zur Zubereitung.
- Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und in eine kleine Auflaufform geben.
- Für die Streusel: Mehl, 50 g Zucker und kalte Butter mit den frisch gewaschenen Fingern zu krümeligen Streuseln verarbeiten.
- Die Streusel über die Apfelmischung geben.
- Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Passt toll zu Vanilleeis oder Vanillesauce!
Na, da läuft einem doch das Wasser im Munde zusammen. Könnt ihr euch das auch so vorstellen? Na, das ist doch Leben, wie es mir gefällt, und ich hoffe, euch bald auch.
Noch ein Tipp.
Die Kerzen bitte immer ein wenig im Auge behalten, nicht wegen des abgelaufenen Haltbarkeitsdatums, aber sicher ist sicher.
Lasst euch das sagen von einem alten Kerzenfreund … Doch ich habe auch noch einen wirklich in der Schweiz getesteten Klassiker, an den ich sehr gerne denke, und es ist auch immer etwas, das sehr persönlich war … schön war die Zeit.
Doch bevor ich dazu komme: Ich rief gestern meine „Grundgute“ Gisi an und fragte so nebenbei, was sie sich so Leckeres als Herbstessen vorstellen könnte. Ihre spontane Antwort war „Eisbein – Eisbein“ und ich habe nicht so schnell denken können und dachte erst: „Ok, Frauen haben oft kalte Beine/Füße und ich habe sie auf dem falschen Bein angerufen.
“ Aber dann klärte es sich auf: Sie meinte dieses alljährlich im Herbst stattfindende „Eisbeinessen“, bei dem nicht alles, was auf dem Teller kommt, vegan ist.
Gut, kommen wir wieder zurück in die Schweiz. Dort habe ich nachmittags für Irmi & Co. den Trank der Inkas kreiert. Sie glaubte mir am Anfang nicht, dass der Ursprung wirklich in Südamerika bei den Inka seinen Ursprung hatte. Die mit Appretur unter euch wissen, was ich meine, den Kaffee, gell?
Leider ist „knapp vorbei“ auch daneben.
Ich meinte den Kakao und den, durch den ich euch gerade gezogen habe. Ich machte hier für Irmi immer verschiedene Variationen. Man: innen nehme echten Kakao, also nicht so eine Fertigmischung die euch als Plantagentrank verkauft wird und dann Milch/Hafermilch . Die „Flüssigkeit“ langsam erwärmen und dann den Kakao. Ich sage immer Kakao „nach Gefühl“ hinzufügen. Alles schön erwärmen und dann, ok, bis auf Ernst, der ihn ungesüßt getrunken hat, etwas Süßendes hinzufügen. Also div. Zuckerarten, Honig oder auch Ahornsirup.
Bitte nicht zu viel, immer umrühren und abschmecken, sonst wird es eine zu süße Plörre.
Wenn ihr dann, ich habe das so oft gemacht, dass ich das Mischungsverhältnis fast schon blind im Kopf hatte, dann ist der Basiskakao eigentlich fertig.
Für meine liebe Irmi: Ja, ich kann sagen, sie fehlt mir, habe ich dann immer neue Variationen ausprobiert, mit ihr als Testtrinker. Mal habe ich Schokoladenstücke in den Kakao gegeben und sie sich mit ihm verbinden lassen, oder Vanillemark aus der Schote, Rosinen, Apfelstückchen, Gewürze wie Zimt, eine Prise Salz oder Kaffeepulver. Also ich habe immer was ausprobiert und es hat ihr immer gemundet, sonst hätte sie mir das gesagt.
Sie meinte immer, ich würde sehr frech kochen etc., aber es würde immer passen.
Danke nochmal für das Kompliment, liebe Irmi.
Sorry wenn es etwas persönlich geworden ist , aber denke ich an Kakao, denke ich auch an Irmi.
Udo sagte dann immer noch: „Aber bitte mit Sahne.“
Also meine lieben Leser:innen trinkt mal einen warmen Kakao denn er enthält auch unsichtbare Glückshormone für euch bereit. Besser geht’s net, oder?
Ja, oft sind es die Kleinigkeiten, die unsere Welt schöner machen, und wir brauchen keine Influencer, die uns sagen, was so toll ist. Wir haben doch selber genug Phantasie, auch wenn wir sie manchmal verlegt haben, doch sie kommt dann wieder wie von selbst. Heute habe ich es aber mit den etwas persönlicheren Dingen, aber ich denke, wir haben alle solche Erlebnisse und warum soll man sie nicht auch mal zu Besten geben? Auch das ist in dieser Zeit wichtig: die persönlichen Schwingungen.
Meine Mutter, wie sie noch aktiv war, machte jedes Jahr, besonders für meine Tochter Jennifer, ein sogenanntes Früchtebrot. Habe es selber seit mindestens 20 Jahren auch nicht mehr gegessen, denke, werde mal eins für meine Tochter machen, denn Weihnachten steht vor der Tür und es ist eine schöne Erinnerung an meine Mutter. Hier das Rezept, das meine Mutter mir hinterlassen hat.
„Früchtekuchen“
2 Eier und 100 g Puderzucker schaumig schlagen, dazu 2 × Vanillezucker und etwa Zimt. Danach 75 g Mehl, 100 g Walnüsse, 100 g Datteln, 200 g Feigen und 100 g Orangat und Rosinen. Alles klein schneiden, unterheben und in eine Kastenform geben. 160–180 Grad im Backofen, ca. 90 Min.
Bin mal gespannt, ob das so hinhaut...
...und ob ihr es so liebt, wie ich!
Verjüngungstee
Die Truhe des Verjüngungstees
Es begann an einem verregneten Nachmittag, als ich mich endlich dazu durchrang, den Dachboden meines Elternhauses zu durchstöbern. Das Haus, erbaut im Jahr 1853, war seit Generationen in Familienbesitz, und niemand hatte sich je wirklich um den staubigen Dachboden gekümmert. Der modrige Geruch alter Holzbalken und die Erinnerung an Geschichten über Holzschädlinge, die einst das Dach bedrohten, ließen mich zögern. Dennoch kletterte ich die knarrende Leiter hinauf und begann zu suchen. Irgendwann muss es irdenwer es ja machne ,denn das alte haus oder besser das Grundstuck stand nun um Verkauf. Ja, dieses alte Haus wartete jeden Abend aufs neue Morgenrot und die Schatten am Kamin deuteten auf die Träume meiner längst vergangenen Jugend hin.
Nach einigen Stunden voller Staub und Spinnweben stieß ich auf eine massive, dunkelbraune Truhe. Ihr Metallbeschlag war rostig, aber stabil. Der Deckel quietschte, als ich ihn vorsichtig öffnete. Darin lagen alte Tücher, vergilbte Briefe und ein dickes, ledergebundenes Buch. Auf dem Buchdeckel stand in filigraner Schrift: „Medizinische Erkenntnisse und Naturheilmittel – 1847“, verfasst von einem Walter Brunckhorst. Ich wusste das Walter der Stiefbruder meines Uropas war oder in der Richtung. So nahm ich die Truhe und das alte Buch erstmal mit nach Hause und war froh, dass ich mich doch aufgerafft habe und mal schauen was so auf dem Dachboden so alles noch herumstand.
Walter Brunckhorst, so hatte ich in der Familie gehört, war ein Arzt und Kräuterkundiger, der einst in der Region praktizierte. Neugierig blätterte ich durch das Buch. Die alte Schrift war schwer zu entziffern, doch meine Neugier ließ mich nicht los. Nach Wochen mühevoller Arbeit entdeckte ich schließlich das Herzstück des Buches: ein Rezept für einen sogenannten „Verjüngungstee“.
Die Zutaten waren eine Mischung aus seltenen und alltäglichen Kräutern:
- Rosmarin (stärkend und durchblutungsfördernd)
- Salbei (entzündungshemmend und stärkend)
- Zinnkraut (Zell erneuernd)
- Löwenzahnwurzel (für die Entgiftung)
- Holunderblüten (zur Erneuerung von Körper und Geist)
- Gänseblümchenblüten (symbolisch für Jugend und Erneuerung)
- Ein Spritzer Honig zur Abrundung.
Die Anleitung war einfach, aber präzise:
1. Die Kräuter frisch oder getrocknet in kochendem Wasser ziehen lassen (10 Minuten).
2. Jeden Morgen eine Tasse auf nüchternen Magen trinken.
Der Tee soll nicht nur den Körper verjüngen, sondern auch den Geist erfrischen und die Lebensfreude wecken.
Walter Brunckhorst selbst, so las ich weiter, war überzeugter Verfechter der Naturheilkunde. Er hatte den Tee jahrzehntelang getrunken und soll bis zu seinem Tod im Alter von 88 Jahren bemerkenswert fit gewesen sein.
Die Truhe hatte wohl die Jahre auf dem Dachboden überlebt, weil das Dach einmal gegen Holzschädlinge behandelt worden war. So blieb sie von Feuchtigkeit und Zerfall verschont. Das Buch wirkte trotz seines Alters erstaunlich gut erhalten.
Ich begann den Tee nachzukochen, zunächst skeptisch, dann immer begeisterter. Es war, als ob mit jeder Tasse ein Hauch der Vergangenheit lebendig wurde. Ob es an der Kraft der Kräuter lag oder an der Magie der Geschichte, weiß ich nicht. Doch eines ist sicher: Der Tee hat etwas in mir verändert – vielleicht nicht mein Alter, aber meinen Blick auf die Welt.
Und so bleibt mir nur zu sagen: Manchmal findet man in alten Kisten mehr als nur Staub. Man findet Inspiration und ein Stück Lebensfreude.
Aloe Vera Gel herstellen
Wenn du zu Hause Aloe Vera Pflanzen hast, kannst du aus diesen Aloe Vera Gel herstellen. Es ist gut für die Haut und soll sie jünger aussehen lassen.
Ratet mal warum mich manche für so jung halten .Scherz – Schwamm drüber.
Also, nehme ein Blatt von deiner Aloe Vera Pflanze, Schnittfläche nach unten eine Stunde in ein Glas stellen, so läuft dann eine Flüssgkeit aus.
Das Blatt aufschneiden und das Gel ausschälen.
Dann das Gel pürieren und wenn du magst mit Teebaum oder auch Jojobaöl oder einem Öl deines Vertrauens vermengen.
Das gewonnene zusammengefügte Gel im Kühlschrank aufbewahren und verbrauchen.
Aber aufpassen das man dich wiedererkennt.
🍯 Der "Goldene Wächter" Smoothie
Dieser Mix kombiniert die herbe Süße der Pollen mit Vitaminen, die dein Immunsystem sanft umarmen, statt es in den Krieg zu schicken.
Die Zutatenliste
Zutat Menge Warum das?
Bienenpollen 1 TL Das "Gold" für die Konzentration.
Banane (reif) 1 Stück Liefert schnellen Zucker und macht’s cremig.
Mango oder Beeren 1 Handvoll Vitamin C als Schutzschild.
Hafermilch (oder Wasser) 200 ml Die Basis für die Textur.
Ein Klecks Honig 1 TL Damit es den Germanen auch geschmeckt hätte.
Prise Kurkuma 1 Messerspitze Gegen Entzündungen (und für die Farbe).
Die Zubereitung
Das Fundament: Banane und Früchte in den Mixer werfen.
Die Flüssigkeit: Hafermilch und Honig dazugeben.
Der Zauberstaub: Kurkuma und die Hälfte der Pollen hinzufügen.
Gas geben: Alles ordentlich durchwirbeln, bis es aussieht wie flüssiger Sonnenschein.
Das Topping: Den Smoothie in ein Glas füllen und die restlichen Pollen oben drüber streuen.
Das sieht nicht nur schick aus, sondern sorgt dafür, dass die Enzyme der Pollen schon im Mund durch den Speichel aktiviert werden.
Ein kleiner Profi-Tipp: Wenn du die Pollen ca. 15 Minuten vor dem Mixen in etwas Wasser oder der Hafermilch einweichst, "knacken" die harten Schalen der Körnchen auf. So kommt dein Körper noch leichter an die wertvollen Innereien – ganz ohne Abwehrschlacht!
Eichelsnack
In Deutschland wachsen vor allem zwei Eichenarten: die Stieleiche und die Traubeneiche. Diese Laubbäume bilden die Eicheln aus, die zu den echten Nussfrüchten gehören.
Doch da sie zu den Gerbstoffreichsten Früchten gehört muss man ihnen durch wässern, meist so mehrere Tage, diesen Stoff entziehen, etwas trocknen lassen dann versuchen sie zu schälen und in Stücke schneiden.
Diese gibt man dann in eine große Schüssel mit Wasser.
Das Wasser muss immer wieder getauscht werden, bis es keine Färbung mehr annimmt und klar bleibt.
Erst dann haben die Eicheln alle Bitterstoffe abgegeben und können verzehrt werden, aber bitte nicht so verzehren.
Erst In kleine Stücke schneiden und leicht rösten, dann wird die Eichel zu einem tollen und gesunden Snack.
Betrachtet man die Nährwerte, ist sie durchaus sehr wertvoll.
Das Makronährstoffverhältnis besteht zu etwa 40% aus Kohlenhydraten, 20% aus Fetten und 5% aus Proteinen.
Jedoch ist der Aufwand, bis man sie essen kann natürlich schon recht groß.
Ein einfaches, genau richtiges
Ilse-Gedächtnis-Hagebutten-Marmeladen-Rezept.
Ein einfaches Marmeladen-Rezept (ohne Entkernen)
Der mühsamste Teil bei der Hagebutte ist das Entfernen der Kerne und Härchen. Glücklicherweise gibt es eine einfache Methode: das Passieren nach dem Kochen!
Sammeln:
Nehmt etwa 1 kg frische Hagebutten. Erntet diese am besten nach dem ersten Frost, dann sind sie etwas süßer. Wascht dann die Früchte und entfernt die Stiele und Blütenansätze.
Kochen:
Die Hagebutten mit etwa 1 Liter Wasser in einen Topf. Kocht alles auf und lasst es zugedeckt 30–60 Minuten weich köcheln, bis die Früchte matschig sind.
Passieren:
Drückt die Masse durch ein feines Passiersieb (oder eine „Flotte Lotte“). Das Fruchtmus muss dabei durch das Sieb gedrückt werden, während Kerne und Härchen im Sieb zurückbleiben. Dies ist der arbeitsintensivste, aber wichtigste Schritt! Ihr schafft das.
Einkochen:
Wiege das gewonnene Mus ab. Mische es mit Gelierzucker (meist 2 : 1 oder 3 : 1) nach Packungsanweisung. Koche die Mischung 3–5 Minuten sprudelnd auf.
Abfüllen:
Fülle die heiße Marmelade in sterilisierte Gläser, verschließe diese fest und lass sie abkühlen.
Und so wird aus der kleinen roten Beerenfrucht vom Heckenrand ein echtes Superfood, eine Heilpflanze und eine Köstlichkeit für den Frühstückstisch! Ich sage nur: Guten Appetit.
Hasen-Power-Kanonen
1. Zubereitung:
Karotten schälen und in dicke Pommes-Stücke schneiden.
2. Würzen:
In einer Schüssel mit einem Schuss Olivenöl, etwas Salz, Paprika edelsüss und – für den lustigen Kick – einer Prise Zimt oder Muskatnuss vermengen (klingt komisch, schmeckt aber warm unglaublich gut!).
3. Backen:
Auf einem Blech ausbreiten und bei etwa 180°C rösten, bis sie weich und leicht karamellisiert sind.
Extra-Tipp für den Dip:
Ein Klecks Joghurt oder Quark mit etwas Salz, Pfeffer und frischer Petersilie ist ein supergesunder, cremiger Begleiter für deine «Hasen-Power-Kanonen»!
Wer nun wieder sagt: «Wir essen aber gerne vegan», dem sei gesagt: Es ist ohne Hase, sondern nur mit Karotte oder für die anderen mit Möhren.
Einfach mal probieren. Guten Appetit!
Goldene Milch
Man kann heute sagen, sie ist nicht in aller Munde, aber in vielen.
Ja, mein Bruder hatte sie mir mal zum Testen gegeben, nun nehme ich sie auch. Er hat sie mir dann auch gleich besorgt und ich habe dann auch einigen Freunden Proben gegeben. Ich nehme diesen „Zaubertrank“ meines Bruders nun auch. Manche denken sich schon, was ich meine: die goldene Milch.
Goldene Milch stammt aus der ayurvedischen Heilkunst in Indien. Sie wird dort seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel genutzt. Sie ist ein traditionelles ayurvedisches Getränk, das auf „Haldi Doodh“ (übersetzt „Kurkuma-Milch“) basiert. Ayurvedische Gelehrte nutzten Kurkuma schon vor über 4000 Jahren wegen seiner entzündungshemmenden, antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften. Die goldene Milch gilt in der ayurvedischen Lehre seit Jahrhunderten als heilendes, anregendes und reinigendes Getränk. Die Kurkuma – oder Gelbwurzel – wird in der indischen und chinesischen Medizin als vielseitiges Heilmittel geschätzt. In Kombination mit den anderen Zutaten, so heißt es, entfaltet die Milch ihre volle Wirkung. Wissenschaftlich erwiesen ist dies allerdings nicht. Doch was fasziniert uns und die Inder und Chinesen so an diesem Getränk?
Kurkuma enthält Curcumin, das für seine entzündungshemmenden und heilenden Effekte bekannt ist.
Schwarzer Pfefferverstärkt die Aufnahme von Curcumin im Körper.
Ingwer und Zimt wirken verdauungsfördernd und stärken das Immunsystem.
Pflanzenmilch und Honig machen das Getränk bekömmlich und lecker.
Na, nun etwas neugierig geworden?
Die goldene Milch soll entzündungshemmend wirken und vor Erkrankungen der Gelenke schützen. Sie soll sogar Beschwerden durch chronische Entzündungen wie Arthrose lindern können.
Darüber hinaus wird Kurkumamilch nachgesagt, die Immunabwehr zu stärken und verschiedenen Krankheiten vorzubeugen. Das ist vor allem in der Erkältungszeit wichtig.
Das Getränk soll stark antioxidativ wirken und damit die frühzeitige Alterung der Haut verhindern können. Na, Mädels trinkt …
Goldene Milch soll die Leberfunktion anregen und den Körper bei der Verdauung unterstützen.
Der Kurkumamilch wird außerdem eine langfristige körperlich und geistig anregende Wirkung nachgesagt. Sie soll vor Alzheimer schützen und bei Schlafstörungen helfen.
Hinzu kommt: Es ist in der Anwendung für jeden von euch machbar. Aber es gibt es auch schon als gutes Fertigprodukt. Doch jetzt zum Mitschreiben: das alte überlieferte Rezept, das ich aus China bekommen habe, ohne jetzt den Namen meines Freundes zu verraten.
Erstmal eine „Portionspackung“.
250 ml (1 Tasse) Pflanzenmilch (z. B. Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch)
1 TL Kurkumapulver
½ TL Zimt
¼ TL Ingwerpulver (oder frisch geriebener Ingwer)
1 Prise schwarzer Pfeffer (verstärkt die Wirkung von Kurkuma)
(½ TL Kokosöl (optional, verbessert die Nährstoffaufnahme))
1 TL Honig oder Ahornsirup (nach Geschmack)
So, nun noch eine „Anbauanleitung“.
Die Pflanzenmilch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen.
2. Kurkuma, Zimt, Ingwer und schwarzen Pfeffer einrühren.
3. Unter ständigem Rühren erhitzen, aber nicht kochen lassen.
4. Kokosöl hinzufügen und gut vermischen.
5. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann den Honig oder Ahornsirup unterrühren.
6. In eine Tasse füllen und genießen!
7. Falls du es schaumig magst, kannst du die goldene Milch vor dem Servieren mit einem Milchaufschäumer aufschäumen.
8. Wer mag, kann auch Datteln oder Agavensirup zum Süßen nehmen.
Also, guten Genuss!
Da wir gerade im weitesten Sinne auch was für unser Immunsystem tun, noch eine kleine gesunde Speise à la Kerstin.
Man: innen nehme nach Augenmaß und Erfahrung:
Rote Linsen – etwas Ingwer (klein gerieben) – Möhre (kleine Stücke) – Stück Lauch – Petersilie – Stück Sellerie (klein geschnitten) Lorbeerblatt – Pigment – Zwiebel (fein gewogen) – Stück Pastinake (klein geschnitten)
Gemüse mit wenig Wasser aufkochen
Gewürze wie Ingwer und etwas Kurkuma hinzufügen
etwas Salz und zum Schluss das Peterli
Alles köcheln, bis die Linsen weich sind, und so hat man eine nahrhafte Mahlzeit, die auch sättigt.
🌿 Gundermann Schokolade -
Wiesen - After Eight
🍯 Ein kulinarischer Geheimtipp
Gundermann hat ein sehr kräftiges, fast harzig-würziges Aroma. Ein absoluter Klassiker sind "Gundermann-Blättchen in Schokolade".
Einfach die frisch gewaschenen Blätter durch flüssige Zartbitterschokolade ziehen und trocknen lassen. Der Geschmack erinnert an eine rustikale, wilde Version von After Eight.
🐝 Die Bienen-Tankstelle
Gundermann ist ein Frühblüher (meist ab April). Für Hummeln und Wildbienen ist er eine der ersten wichtigen Nahrungsquellen im Jahr. Wer ihn also im Rasen hat, sollte ihn ruhig ein bisschen "wuchern" lassen – die Insekten danken es einem sehr!
Kleiner Schwedenbitter
10g Aloe, Enzianwurzel oder Wermutpulver
5g Myrrhe
0,2g Safran
10g Sennesblätter
10g Kampfer
10g Rhabarberwurzel
10g Bitterwurzel
10g Angelika-Wurzel
10g Theriak Venezian
5g Eberwurzel
10g Manna
Mit 40 Prozentigem Alkohol (Wodka, Rum) aufgießen und mindestens zwei Wochen an einem hellen Ort ziehen lassen. Zwischendurch immer wieder mal schütteln.
Nach ein paar Wochen durch einen Filter abgießen und in dunkle Flaschen füllen.
FERTIG!
Die Königinnenmaske
(Kleiner Hinweis: Für reine Männerhaut fast zu schade!)
Zutaten:
1 Messerspitze frisches Gelee Royal (ca. 0,5 g)
1 EL Honig vom Imker
1 TL Quark oder griechischer Joghurt (für Kühlung und Milchsäure)
Anleitung:
Vermische den Honig mit dem Quark, bis eine glatte Creme entsteht. (Bitte hier immer rechtsherum rühren).
Rühre erst ganz zum Schluss das Gelee Royal unter. (Diesmal linksherum).
Trage die Maske auf das gereinigte Gesicht auf und lass sie 15 Minuten einwirken.
Mit lauwarmem Wasser abnehmen. Deine Haut wird sich danach babyweich anfühlen!
Pommeranzen – Marmelade
Nun habe ich so viel über Pommeranzen geschrieben. Nun habe ich noch ein, da ich ja meine Leser:innen und Hörer:innen kenne, habe ich es auch sehr minimalistisch gehalten. Denke, auch ihr könnt es schaffen… Hier ist ein einfaches Rezept für Pomeranzenmarmelade so speziell für eine kleine Menge gedacht. (etwa 1 Glas):
Zutaten:
- 2 bis 4 Pomeranzen (Bitterorangen)
- 1 Zitrone (für den Geschmack und die natürliche Säure)
- 200 Gr. Zucker
- 250 ml Wasser
Anleitung:
1. Früchte vorbereiten:
- Pomeranzen und Zitronen gründlich waschen.
- Mit einem Spargelschäler die Schale der Pomeranzen dünn abziehen (nur die orangefarbene Schicht, ohne das Weiße). Schneide die Schale in feine Streifen.
- Schäle die Pomeranzen und die Zitrone, entferne das weiße Innere und die Kerne. Zerlege das Fruchtfleisch in kleine Stücke und bewahre den Saft auf.
Denke, bisher habt ihr alles mitbekommen, wenn nicht einfach mal kurz die Auskunft anrufen.
2. Schalen blanchieren:
- Gib die Schalenstreifen in einen kleinen Topf mit Wasser und koche sie 5 Minuten, um die Bitterkeit zu reduzieren.
- Anschließend abgießen.
Na, Freunde:innen klappt doch bisher gut.
Nun geht's ans Kochen, ja, die Marmelade muss gekocht werden.
- In einem Topf das Fruchtfleisch, den aufgefangenen Saft, die blanchierten Schalen, Zucker und 250 ml Wasser vermengen.
- Alles bei mittlerer Hitze erhitzen und unter ständigem Rühren kochen, bis die Mischung dicklich wird (etwa 20–30 Minuten).
- Zwischendurch abschäumen, falls sich Schaum bildet.
Gelierprobe machen, das ist wichtig und einfach:
Einen Tropfen der Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wenn sie nach kurzem Abkühlen fest wird, ist die Marmelade fertig.
Die heiße Marmelade in ein sterilisiertes Glas füllen und sofort verschließen. Das Glas für 5 Minuten auf den Kopf stellen, um ein Vakuum zu erzeugen.
Pomeranzen haben von Natur aus viel Pektin, daher sollte die Marmelade gut gelieren. Wenn du sie fester möchtest, kannst du etwas Gelierzucker verwenden.
Noch etwas: Für eine intensivere Bitterkeit kannst du die blanchierten Schalen länger kochen oder mehr Pomeranzen verwenden. Die Zugabe von Orangen balanciert die Bitterkeit aus und macht die Marmelade alltagstauglicher, also entwedel – oder würde Hop – sing sagen.
PS: Wusstet Ihr, dass es auch mal eine Band gab, die sich „Marmelade“benannte? Ihr größter Hit: eine Coverversion des Songs Ob-LA-Die, Ob-La-Da von den Beatles, den die Gruppe in orangefarbenen Anzügen aufführte. Damit erreichte sie Anfang 1969 die Nummer 1 in den britischen Charts. Sogar eine Marmelade wurde nach Ihnen benannt.
Würde mich freuen, wenn ich was von euch hören würde, wie sie gelungen ist und euch geschmeckt hat…
Pommi - Schnepperken (Likor)
So, Freunde hatte euch ja was mit Pommeranze versprochen. Ja, mal schauen was dabei so herauskommt und vorab eine Bitte , nicht zu viel probieren! Vorab noch eine kuriose Legende:
Ein Mönch in einem französischen Kloster soll einst aus Versehen Pommeranzenschalen in einen Weinansatz geworfen haben. Das Ergebnis war so bitter, dass niemand es trinken wollte – bis jemand vorschlug, es als "Geist der Frucht" zu verkaufen. Der erste Vermouth (Wermut wein) war geboren, und die Pommeranze trug zu diesem Erfolg bei. Ja, wenn es den Zufall nicht geben würde.
Rezept für selbstgemachten Pommeranzen -Schnaps
Zutaten:
- 4–5 Bio -Pommeranzen (alternativ Bitterorangen aus dem Spezialhandel)
- 500 ml Doppelkorn oder Wodka (mindestens 40 % Alkohol)
- 200 g Zucker (optional Honig für ein milderes Aroma)
- 250 ml Wasser (ohne Sprudel /handgeschöpft
- 1 Zimtstange (optional)
- 2–3 Nelken (optional, für weihnachtliches Aroma, hohoho)
Zubereitung:
1. Vorbereitung der Schalen:
- Die Pommeranzen gründlich waschen und abtrocknen.
- Mit einem Spargelschäler die äußere, orange Schale dünn abschälen (ohne das bittere Weiße!). Hier Bio – Ware!!
2. Ansatz herstellen:
- Die Schalen in ein großes, sauberes Einmachglas geben.
- Doppelkorn oder Wodka darüber gießen, bis die Schalen vollständig bedeckt sind.
- Optional: Zimtstange / 0der - und Nelken hinzufügen.
3. Weiter geht’s.
- Das Glas fest verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Besser 3 Wochen!
- Gelegentlich leicht schütteln, damit sich die Aromen besser lösen.
4. Sirup zubereiten:
- Zucker und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen, bis der Zucker vollständig gelöst ist.
- Abkühlen lassen.
5. Filtern und mischen:
- Nach 2 – 3 Wochen die Pommeranzen -Schalen aus dem Alkoholansatz entfernen und die Flüssigkeit durch einen feinen Filter (z. B. Kaffeefilter) abseihen.
- Den abgekühlten Sirup nach Geschmack hinzufügen und gut umrühren.
6. Reifung:
Den Schnaps in saubere Flaschen füllen und nochmals mindestens 1 Woche ruhen lassen, damit sich die Aromen harmonisieren und vereinen!
Tipp:
Wenn du eine weniger bittere Variante bevorzugst, kannst du zusätzlich den Saft der Pommeranzen in den Ansatz geben. Das macht den Schnaps fruchtiger, ohne die typische Pommeranzen -Note zu verlieren.
Lass mich wissen, wie der Schnaps geworden ist. Skol
PUNSCH für die Raunächte
auf
https://rezepte-by-leahcim-lemmots.jimdosite.com/rezepte-zum-nachlesen/
Nun sind die Nächte zwar nicht mehr so lange, aber gerade sind sie kalt und auch der eisige Wind weht über das Land. Für viele heute eine ganz normale Zeit, aber so ist es nicht immer gewesen. Ich nehme euch, wer mag, einfach mal mit auf eine kleine Reise, schließe ruhig deine Augen und ich verrate die etwas über diese Tage und habe noch ein echt tolles Punschrezept gefunden – bitte sagt es keinem weiter, bei Besuch im Altenheim hat es uns ein alter Herr erzählt. Hatte dort in der Schweiz einen Freund, der ins Heim gekommen war, besucht. Manchmal staune ich über die Zufälle. Es ist gerade die Zeit der Raunächte (auch „Raunächte“ geschrieben). Diese ist eine mystische Zeit zwischen den Jahren, die in vielen europäischen Traditionen, insbesondere im deutschsprachigen Raum, eine besondere Bedeutung hat. Diese Nächte umfassen traditionell die zwölf Nächte zwischen Weihnachten (25. Dezember) und dem Dreikönigstag (6. Januar). Ja, es ist heute vieles aus der Welt, unsere Altvorderen sind in Vergessenheit geraten und werden als Schabernack abgetan. Früher war es ein Bestandteil im Leben der Menschen. Nun fragen sich einige, was das alles für eine Bedeutung hat. Ich erzähle es Euch.
- Spirituelle Zeit: Die Raunächte gelten als eine Phase, in der die Grenze zwischen der sichtbaren Welt und der geistigen Welt durchlässiger ist. Es ist eine Zeit des Orakels, der Besinnung und des Neubeginns.
- Reinigung und Schutz: Rituale wie das Räuchern von Haus und Hof sind in dieser Zeit weit verbreitet, um böse Geister zu vertreiben und positive Energien einzuladen.
- Orakel und Träume: Jede der zwölf Nächte soll symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres stehen, und Träume oder Zeichen werden entsprechend gedeutet.
- Tradition und Brauchtum: In einigen Regionen sind bestimmte Bräuche wie das „Perchtenlaufen“ oder das Erzählen von Sagen über Geister und Dämonen verbreitet.
Es klingt heute wirklich so was nach Herrn der Ringe – war ich auch mal, fuhr damals einen Audi. Ja, die alten Bräuche sind fast verloren, wenn sich nicht immer wieder mal einer daran erinnert. Die Raunächte sind eine Zeit für Besinnung, Achtsamkeit und die Verbindung mit alten Traditionen und der Natur. Den Geschichten und Überlieferungen nach wandeln jetzt die Geister der Ahnen auf der Erde, und die Wilde Jagd, angeführt von Odin oder Frau Perchta, fegte durch die Lüfte. Gut , viele sagen Märchen. Bevor ich euch das alte Rezept mitteile, noch eine Geschichte aus dieser längst fast vergessenen Zeit.
Vor langer Zeit lebte ein Mädchen namens Anna in einem kleinen Dorf am Waldrand. Ihre Großmutter hatte sie immer wieder vor den Raunächten und sie ermahnt, sich an die alten Regeln zu halten:
- Nach Sonnenuntergang niemals die Wäsche draußen hängen lassen, denn die Geister könnten sich darin verfangen.
- Nachts nicht pfeifen, um die Wilde Jagd nicht herbeizurufen.
- Und auf keinen Fall in diesen Nächten spinnen oder nähen, da dies Frau Perchta erzürnen würde.
Denke schon hier, sagen einige … Aber bitte, passt.
Doch Anna war neugierig und skeptisch. „Es sind doch nur Geschichten, um uns Angst zu machen“, dachte sie. Genau wie ihr, meine lieben Leser oder Zuhörer.
Am dritten Abend der Raunächte, kurz nach Mitternacht, verließ sie heimlich das Haus, um die kühle, klare Nacht zu genießen. Sie spürte ein Kribbeln in der Luft, hörte das Rascheln des Windes und entfernte sich immer weiter vom Haus, bis sie plötzlich ein tiefes Heulen hörte.
Am Himmel zog ein unheimlicher Zug von Reitern vorbei, begleitet von einem Rudel geisterhafter Hunde mit glühenden Augen. Es war die Wilde Jagd, angeführt von einer mächtigen Gestalt mit wehendem Umhang und einem Speer in der Hand. Die Geister blickten sich suchend um, als wollten sie jemanden finden.
Annas Herz raste vor Angst, und sie duckte sich hinter einen Baum.
Ja, wer hört schon immer gerne auf seine Eltern oder Großeltern. Doch die Hunde hatten ihren Geruch aufgenommen und stürzten auf sie zu. Gerade als sie dachte, dies sei ihr Ende, erinnerte sie sich an die Worte ihrer Großmutter: „Wenn die Wilde Jagd dich sieht, wirf dich zu Boden und bitte die Ahnen um Schutz.“ Sie kniete nieder, legte sich flach auf die Erde und flüsterte ein Gebet. Anna blieb noch eine Weile regungslos liegen, während die Ahnen über ihr wachten.
Schließlich hörte sie eine sanfte, beruhigende Stimme, die aus dem Nichts zu kommen schien:
Du bist in Sicherheit, Kind. Doch unterschätze die Macht der Raunächte nie wieder. „Kehre nach Hause zurück und erinnere dich an die Lehren deiner Großmutter.“
Am nächsten Morgen wachte Anna in ihrem eigenen Bett auf. Ihre Großmutter saß neben ihr und betrachtete sie streng. Du bist verrückt, Kind. Was hast du dir nur dabei gedacht, nachts hinauszugehen? „Ich habe dich draußen im Schnee gefunden!“ Anna wollte antworten, doch etwas Anderes zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Auf dem Nachttisch lag eine schimmernde, weiße Feder. Sie war groß und vollkommen rein, wie aus einer anderen Welt. Ihre Großmutter bemerkte die Feder und erstarrte.
„Das ist ein Zeichen der Ahnen“, flüsterte sie ehrfürchtig. „Sie haben dich beschützt, Anna.“ Du hattest großes Glück. „Doch wage es nicht, sie noch einmal herauszufordern.“
Anna versprach, vorsichtiger zu sein, und von diesem Tag an ehrte sie die Raunächte. Sie räucherte das Haus, stellte Opfergaben für die Ahnen bereit und warnte andere vor der Gefahr, die diese magische Zeit mit sich brachte. Ja, eine kleine Geschichte über Generationen in der guten Stube wird den Kindern weiter erzählt, an den Abenden der Raunächte.
Nun aber will ich euch den besonderen Punsch für die Raunächte nahebringen. Dieser Punsch ist mehr als ein wärmendes Getränk. Er enthält Zutaten, die in der Tradition der Raunächte eine besondere Bedeutung haben und mit den Kräften der Ahnen und Schutzgeistern verbunden sind. Jede Zutat wird bewusst gewählt, um Schutz, Frieden und eine Verbindung zur spirituellen Welt zu fördern.
- 1 Liter Apfelsaft (für Reinheit und Lebensenergie, symbolisiert die Sonne)
- 200 ml Holunderbeerensaft (Schutz vor negativen Energien, Verbindung zur Anderswelt)
- 2 Zimtstangen (stehen für Schutz und Wohlstand, bringen Wärme ins Herz)
- 4 Nelken (zum Schutz vor bösen Geistern und zur Reinigung)
- 1 Bio-Orange (für Glück, Fruchtbarkeit und Licht in dunklen Zeiten)
- 1 Sternanis (symbolisiert die Sterne und die Verbindung zum Kosmos)
- 1 EL Honig oder Ahornsirup (für Süße und Harmonie in der Familie)
- 1 kleines Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm) (für Schutz und innere Stärke)
- Ein Zweig Rosmarin (steht für Erinnerung und die Verbindung zu den Ahnen)
- Ein Schuss Sherry oder Wein (Brand) (wenn ein alkoholischer Punsch gewünscht wird, symbolisiert er die Feurigkeit des Lebens).
Wer jetzt einen sehr hochprozentigen erwartet hat, ist bestimmt enttäuscht, aber Trick 17, Austausch des Bio-Apfelsaftes gegen „Traubensaft“,… Wir haben verstanden? Also braucht keiner zu „Weinen“ .
So wenn ihr es geschafft habt, aus allem eine Vereinigung zu machen und ihr habt es 3 Tage stehen lassen, könnt ihr es genießen, aber es ist ein Punsch aus der Ahnenwelt. Stelle den ersten Schluck des Punsches als Dankopfer beiseite. Gieße ihn in eine kleine Schale und platziere diese auf einem Fensterbrett oder einem besonderen Ort. Sprich leise:
„Ahnen, ich danke euch für euren Schutz und eure Nähe in diesen heiligen Nächten.“ „Möge dieser Trank uns verbinden.“
Während des Genusses könnt ihr als Familie oder Gruppe über eure Träume, Wünsche oder Erinnerungen an verstorbene Angehörige sprechen. Die Raunächte sind eine Zeit des Zuhörens: Vielleicht spürt ihr Hinweise oder Zeichen, sei es durch Gedanken, plötzliche Erinnerungen oder einen besonderen Moment der Stille.
- Die Kombination aus Frucht, Gewürzen und Kräutern wärmt nicht nur den Körper, sondern stärkt auch die Verbindung zur spirituellen Welt.
- Der Rosmarin, der symbolisch für die Ahnen steht, erinnert daran, dass sie immer bei uns sind, besonders in den Raunächten.
- Holunder, Orange und Sternanis tragen Schutz und Licht in die dunkle Jahreszeit.
Mit diesem Punsch feiert ihr nicht nur das Leben, sondern auch die tiefe Verbindung zu euren Ahnen. Wer das aber alles nicht so mag oder es ihm zu uralt ist und nicht so in die moderne Zeit passt, der trinkt eben nur den Glühwein und sollte auffassen, dass er beim 3. Glas nicht auf einmal mit seinen Gedanken in einer anderen Welt ist. Hoffe, es schmeckt euch auch und noch so ein Experten-Tipp. Diesmal von mir, ich habe mal statt Honig das schwarze Rübenkraut genommen.